Wieder einmal wurde die Politik der FDP Isselburg bestätigt. Im Mai 2011 hatte die FDP-Ratsfraktion noch provokant den Austritt der Stadt Isselburg aus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken (WFG) gefordert. Begründung: Die Nachfrage der Isselburger – 2010 insgesamt 24 Beratungen – rechtfertigt den Beitrag der Stadt von knapp 10.000 Euro jährlich nicht.

Seither hat sich innerhalb der WFG vieles getan. Der Aufsichtsrat der WFG hat sich den Isselburger Standort der Firma Trox angesehen und dort getagt. Thema war unter anderem die Wirtschaftsförderung in Isselburg. Hierzu hatten die Fraktionen im Rat der Stadt die Gelegenheit, ihre Meinung kundzutun.

Im März 2012 hat sich der WFG-Aufsichtsrat erneut mit den Belangen der Stadt Isselburg beschäftigt und ein Papier verfasst, in dem dezidiert auf die Anregungen der Ratsfraktionen eingegangen wird.

Die FDP begrüßt das Vorgehen der WFG, die Politik in der Stadt direkt zu informieren und wünscht sich auch künftig eine intensive Auseinandersetzung mit den Belangen Isselburgs. Bemängelt wird allerdings, dass sich das öffentliche Angebot für die Isselburger noch weitgehend unattraktiv
darstellt. „Wenn die Bürger schon nicht die weite Reise zur WFG nach Ahaus antreten können, so sollten wenigstens Informationsveranstaltungen in Isselburg stattfinden,“ so Kevin Schneider.