Im Ortsteil Heelden wurden die Freien Demokraten bei der letzten Kommunalwahl zweitstärkste Kraft. Mit dem Motto "Sagen was ist, machen was geht" überzeugte Johannes Epping 21 Prozent der dortigen Wähler.

Getreu diesem Motto handelt Epping auch acht Monate nach der Wahl: "Ich habe gesehen, dass die 'Holbusheide' matschig und für Fußgänger unpassierbar war. Da der Weg aber von vielen auch als Schulweg genutzt wird, musste sich dort schnell etwas tun", so Epping. So setzte Johannes Epping dann auch alle Hebel in Bewegung, um die aus seiner Sicht "wörtlich dreckige Straßenlage" zu beseitigen.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem städtischen Bauhof wurde dann nach einer unbürokratischen und effektiven Lösung gesucht. Die war dann auch schnell gefunden - die Umsetzung erfolgte kurzfristig.

"Mich freut, dass hier schnell und reibungslos Abhilfe geschaffen werden konnte. An anderen Stellen ist das nicht so einfach möglich", so Epping weiter. Den Freien Demokraten ist so beispielsweise die unübersichtliche Kreuzung von B67 und Millinger Straße ein Dorn im Auge: "Wer aus Millingen kommt und nach Heelden fahren will, hat durchaus ein Problem mit der Straßenführung", meint der FDP-Fraktionsvorsitzende Kevin Schneider. Doch Epping und Schneider sichern zu, dass man dran bleiben werde: "Wir sprechen das Thema regelmäßig an und versuchen nun über Straßen.NRW eine Besserung der Umstände hinzubekommen", so Epping.

Busanbindung für Heelden?

Aber nicht nur die Straßen bereiten Probleme. Auch bei der grundsätzlichen Anbindung von Heelden besteht aus Sicht von Johannes Epping Handlungsbedarf: "Wir hatten Eltern in einer Fraktionssitzung, deren Kinder über 3,5 Kilometer zur nächsten Bushaltestelle laufen müssen. Hierüber könnte sich die Chance für Heelden entwickeln, eine Busanbindung zu bekommen. Hierüber muss der Bürgermeister mit der Stadt Bocholt sprechen und verhandeln"!