Der Bau eines Radwegs von Isselburg nach Rees-Empel wird immer wahrscheinlicher – die Landesregierung bezeichnet dieses Vorhaben als „regional bedeutsam“. Damit gebaut werden kann, müssten zunächst aber noch die Grundstücke gekauft werden, teilte der Landesverkehrsminister jetzt auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Christof Rasche und Karlheinz Busen mit. Diese haben sich des Themas angenommen, nachdem sie der FDP-Ortsverband Isselburg hierauf aufmerksam machte.
 
„Wir freuen uns über die positive Nachricht – der Bau des seit vielen Jahren geplanten Radwegs ist finanziell abgesichert. Der Ball liegt jetzt in Isselburg. Der Bürgermeister muss jetzt schnellstmöglich den Grunderwerb vorbereiten; ohne diese Unterstützung durch die Stadtverwaltung wird das Land nicht anfangen können zu bauen“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Kevin Schneider. In der anstehenden Sitzung des Ausschusses für Planung, Vergabe und Wirtschaft wollen die Freien Demokraten auch die weiteren Pläne erfragen.

Die Kosten für den Radweg werden derzeit mit 550.000 € für den Bau und 150.000 € für den Grunderwerb beziffert, die der Bund dem Land zur Verfügung stellt. „Eine sinnvolle Investition“, findet auch der stellvertretende FDP-Ortsvorsitzende und gebürtige Heeldener Johannes Epping: „Ich bin froh, dass der geplante Radweg auch in Düsseldorf als bedeutsam angesehen wird und hoffe, dass das Vorhaben nun zügig vorangetrieben wird. Damit kann bald ein Punkt von der Prioritätenliste zur besseren Anbindung Heeldens gestrichen werden. In Zukunft wartet dann als nächstes die Anbindung an den Busverkehr und der Bau eines Radwegs nach Millingen“.

Die Antwort auf die Kleine Anfrage finden Sie hier (PDF).