Die Freien Demokraten in Isselburg reagieren auf die Kritik von Grünen-Chef Uwe Übelacker am FDP-Parteitagsbeschluss. „Statt sachlich auf unseren Beschluss einzugehen, erfindet sich Herr Übelacker einfach Aussagen von uns hinzu – oder deutet Passagen des Beschlusses um. Dagegen lässt er die Fragen offen, welche Ziele er selbst für die Stadt Isselburg setzen würde“, sagt FDP-Chef Kevin Schneider. Die pauschale Ablehnung und der zurechtweisende Umgang der Grünen sei zudem einmal mehr ein Zeichen dafür, dass der politische Umgangston in Isselburg sich verbessern müsse. „Andere Meinungen und konstruktive Kritik sollten in einem anerkennenden und wertschätzenden Stil erfolgen. Persönliche Verbalattacken helfen keinem“, so Schneider weiter.

Anhand mehrerer Punkte können die Liberalen nachweisen, dass die Mitteilung der Grünen falsche Aussagen über den Beschluss der FDP enthält.

Gegenüberstellung

„Es ist erfreulich, dass sich die Grünen Gedanken machen. Unseren Beschluss als ‚tolle Ideen ohne Bezug zur Realität’ abzutun, nehme ich Uwe allerdings übel. Wir setzen uns ehrgeizige Ziele für unser Isselburg. Gestalten können wir nur, wenn wir uns klarmachen, wo wir hinwollen“, so der stellvertretende FDP-Vorsitzende Johannes Epping.

Bauen auch im Überschwemmungsgebiet möglich

Auch inhaltlich widersprechen die Freien Demokraten den Darstellungen der Grünen: „Auch in Überschwemmungsgebieten darf gebaut werden. Hierzu muss ein Hochwasserausgleich erfolgen – auch für Flüchtlingsunterkünfte oder Gebäude zum Gemeinbedarf müsste das erfolgen. Da sind die Hürden für die von uns vorgeschlagene Nutzbarmachung die Gleichen“, erläutert Kevin Schneider.