Freie Demokraten sind besorgt um die Schulentwicklung in Isselburg

Die Freien Demokraten in Isselburg reagieren irritiert auf die Erklärungen des Bürgermeisters in den letzten Tagen. „Am Freitagmorgen war der Presse zu entnehmen, dass es einen Funken Hoffnung für eine weiterführende Schule in Isselburg gebe. Und schon am Mittag heißt es, dass definitiv keine Eingangsklasse gebildet werde. Wir wissen, dass der Bürgermeister stets mit aller Kraft für die Hauptschule eintritt – seine Kommunikation ist allerdings wenig professionell. Eltern, Schüler und Lehrer in Isselburg brauchen Klarheit statt Ungewissheit. Spekulationen in der Öffentlichkeit, die der Bürgermeister mit seiner Pressekonferenz befeuert hat, helfen keinem,“ erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Kevin Schneider.

Ob Optionen für eine weiterführende Schule in Isselburg bestehen, müsse aus Sicht der Freien Demokraten nun in Gesprächen mit der Bezirksregierung geklärt werden. „Dass dieser Austausch erst am 24. März stattfindet, ist ärgerlich. Es geht um die Entwicklung unserer Stadt; wir erwarten von der Bezirksregierung, dass diese wichtigen Gespräche sofort stattfinden und nicht erst Wochen nach der Verfügung,“ so Schneider weiter.

Das Ziel, in Isselburg auch in Zukunft eine weiterführende Schule zu haben, dürfe zudem nicht aus dem Blick verloren werden: „Wir wollen eine weiterführende Schule in Isselburg. Uns ist aber auch klar, dass das eine große Herausforderung für unsere Stadt ist. Die Isselburger Politik muss dabei von Beginn an eingebunden werden. Deshalb fordern wir, dass aufgrund der Dringlichkeit schon in der Ratssondersitzung am 29. März ausführlich über die Gespräche mit der Bezirksregierung berichtet und über künftige Optionen beraten wird,“ erklärt Kevin Schneider.